Workshops in Wuppertal, Remscheid und Solingen zum Thema GeoPortal des Guten Lebens

Am 23. und 30. November und am 07. Dezember fan­den die ers­ten Workshops zur Entwickelung einer Online-Plattform des Guten Lebens statt. In Utopiastadt in Wuppertal, in der Technologiefabrik in Remscheid und im Forum Produktdesign in Solingen tra­fen sich je bis zu 25 Bürgerinnen und Bürger und dis­ku­tier­ten über ein Geoportal, auf dem Wissen aus­ge­tauscht und Projekte dar­ge­stellt wer­den kön­nen.

In den fol­gen­den Beiträgen fin­den Sie nun Eindrücke der Ergebnisse der Workshops. In meh­re­ren Gruppen arbei­te­ten die Teilnehmenden zu ver­schie­de­nen Themen des Guten Lebens, deren Ergebnisse wir hier nach­ein­an­der vor­stel­len. Diese kön­nen unter den jewei­li­gen Beiträgen kom­men­tiert, wei­ter­ge­dacht und dis­ku­tiert wer­den.

Neben Informationen dazu, wie es wei­ter­geht, wer­den wir die Ergebnisse hier in den kom­men­den Wochen außer­dem auch noch gebün­delt dar­stel­len, um sie dann in fol­gen­den Workshops als Ausgangspunkt für eine wei­te­re Entwicklung zu nut­zen.

Wir bedan­ken uns bei allen Teilnehmenden und freu­en uns auf ein span­nen­des Weiterdenken der gesam­mel­ten Ideen im kom­men­den Jahr!

 

 

Förderkennzeichen: 01BF1703A

Workshop-Ergebnisse Solingen: Themengruppe Engagement

Was soll­te auf dem Geoportal zum Thema Engagement zu sehen und wie soll­te es dar­ge­stellt sein? 

Die Erwartung der Themengruppe Engagement an ein Geoportal des Guten Lebens war die Bündelung und Abbildung von Informationen, die BürgerInnen nut­zen kön­nen, um sich einen Überblick über ihr loka­les Umfeld zu ver­schaf­fen. Im Portal abge­bil­det wer­den soll­ten dazu Initiativen und Vereine (um Möglichkeiten für ehren­amt­li­ches Engagement auf­zu­zei­gen und eben­so um nach pas­sen­den AnsprechpartnerInnen und Hilfsangeboten zu suchen), an Bildungsmöglichkeiten, öffent­lich nutz­ba­re Räume oder auch kos­ten­lo­se Angebote und Veranstaltungen. Dies könn­te zum Beispiel für neu in die Stadt gezo­ge­ne Menschen hilf­reich sein oder auch bei der Auswahl des Wohnortes nüt­zen. Darüber hin­aus wur­de auch vor­ge­schla­gen, Umweltbedingungen oder die Höhe kom­mu­na­ler Steuern und Abgaben abzu­bil­den.

Karte der Arbeitsgruppe zum Thema Engagement

Relativ einig war die Gruppe sich in Bezug dar­auf,  dass vie­le die­ser Daten bereits an unter­schied­li­chen Orten, auf Internetseiten und Portalen exis­tie­ren und dass eine Platform nütz­lich wäre, die die­se an einem Ort sam­melt. Kritisch dis­ku­tiert wur­de an die­ser Stelle jedoch die Frage, ab wel­chem Punkt ein ent­spre­chen­des Portal zu kom­plex und über­la­den wird: bil­det die Bündelung der vor­ge­schla­ge­nen Informationen gutes Leben ab oder geht die Qualität der Informationen ab einem bestimm­ten Punkt in ihrer Quantität unter? Hätte die Bündelung einen Mehrwert oder wäre sie eher red­un­dant? Abhilfe schaf­fen könn­ten hier ggf. Such- und Filterfunktionen, die das Sortieren der Informationen nach Attributen wie Zielgruppen, Altersgruppen oder Stadtteil ermög­li­chen und auch neue Kombinationen und damit das Entdecken bis­her unbe­kann­ter Orte und Dinge zulas­sen.

Weitere wich­ti­ge Aspekte waren für die Gruppe Datenschutz, Detailgenauigkeit und Kontrolle der Korrektheit der ver­zeich­ne­ten Informationen sowie die ana­lo­ge Sichtbarkeit des Portals, um auch weni­ger internet-affine BürgerInnen zu errei­chen.

Workshop-Ergebnisse Remscheid I: Themengruppe Umwelt

Was soll­te auf dem Geoportal zum Thema Umwelt zu sehen sein? Wie soll­te es dar­ge­stellt sein?

Als Ausgangspunkt der Überlegungen wur­de zusam­men­ge­tra­gen, was auf der Karte abge­bil­det wer­den soll­te:

  • Biobauernhöfe und Bioläden
  • Umweltbewusste Unternehmen
  • Radwege
  • Obstwiesen
  • Brachflächen, die nutz­bar gemacht wer­den könn­ten
  • Baulücken
  • Umweltinitiativen und –pro­jek­te
  • Natur- und Landschaftsschutzgebiete
  • E-Mobilität
  • Renaturierte Gebiere
  • Möglichkeiten zu Engagement

Konkretere Ideen wur­den zu den Punkten „Biobauernhöfe”, „Umweltbewusste Unternehmen” und „Radwege” aus­ge­ar­bei­tet:

Biobauernhöfe:

Das Geoportal soll­te die Lage der Höfe abbil­den und Parkmöglichkeiten in der Nähe sowie die Produktpalette, Kosten der Produkte, Öffnungszeiten, wei­te­re Vertriebsorte und ÖPNV-Anbindungen anzei­gen.

Umweltbewusste Unternehmen:

Die Abbildung umwelt­be­wuss­ter Unternehmen wur­de sowohl für Konsumenten als auch für Arbeitssuchende als wich­tig erach­tet. Es soll­te gezeigt wer­den, wel­che Anforderungen das Unternehmen in Bezug auf Umweltfreundlichkeit bereits erfüllt und wel­che Schritte es zukünf­tig noch plant. Aus Perspektive des Unternehmens wäre das Portal sinn­voll, um Standortfaktoren ein­se­hen zu kön­nen, sich ggf. über Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten zu infor­mie­ren und über das Portal mit ande­ren Unternehmen in Kontakt zu tre­ten.

Radwege:

In Remscheid sind nach Empfinden der Gruppe kaum Radwege vor­han­den, aller­dings bie­ten die Trassen stel­len­wei­se Ausweichmöglichkeiten. Bei der Diskussion die­ses Punktes wur­de die Verbindung zu den ande­ren Themen (z.B. zu Bauernhöfen) sicht­bar und die Funktion gewünscht, über das Portal Routen abbil­den zu kön­nen (z.B. „Wie kom­me ich mit dem Fahrrad zum Bauernhof und wel­che Obstwiesen lie­gen auf mei­nem Weg?”).

Des wei­te­ren soll­te im Portal getrennt abbild­bar sein, was schon vor­ha­den ist und was die Bürger sich noch wün­schen (Vorschlag: farb­li­che Trennung).

Karte der Arbeitsgruppe Umwelt

Weiteren Diskussionsbedarf gab es bei fol­gen­den Fragen:

  • Wer legt die Kriterien dafür fest, ab wann ein Unternehmen als umwelt­be­wusst gilt? (Administration, Umgang mit Normativität, Definitionen von Wertigkeiten in ihrer Tiefe)
  • Sollte es eine Art Redakteur für das Portal geben, der Eingaben auf ihre Richtigkeit hin über­prüft?
  • Umgang mit Kommentaren: soll­te es eine Kommentarfunktion geben, soll­ten Bewertungen mög­lich sein, bzw. wel­che Aspekte eines sozia­len Netzwerks soll­ten sich im Portal wie­der­fin­den?

Workshop-Ergebnisse Remscheid II: Themengruppe Freizeit und Kultur

Was soll­te auf dem Geoportal zum Thema Freizeit und Kultur zu sehen sein? Wie soll­te es dar­ge­stellt sein?

Wichtig war für die Gruppe, zum einen kul­tu­rel­le Angebote und zum ande­ren Angebote zur Erholung und frei­en Bewegung in der Natur abzu­bil­den. Beim kul­tu­rel­len Angebot wur­de dif­fe­ren­ziert zwi­schen „Kunst/Kultur machen“ und „Kunst/Kultur besu­chen“.

Besonderes Interesse bestand in der Verknüpfung unter­schied­li­cher Informationen, wie zum Beispiel Parkplätze zu bestimm­ten Waldwegen, kul­tu­rel­le Angebote an einem bestimm­ten Standort oder einer bestimm­ten Bushaltestelle. Bei man­chen Orten (z.B. Spielplätzen) wären Informationen zur Ausstattung sinn­voll. Die Möglichkeit und das Potenzial, über Verbindungen von Daten unter­schied­lichs­ter Art neue Konstellationen, Informationen und uner­war­te­te Zusammenhänge zu ent­de­cken und zu gene­rie­ren, wur­den posi­tiv her­vor­ge­ho­ben. Hierzu soll­te man ggf. Spielraum für zufäl­li­ge Entdeckungen im Portal las­sen oder sogar aktiv schaf­fen.

Insbesondere die Vernetzung ver­schie­de­ner kul­tu­rel­ler Orte, Initiativen etc. wur­de als Potenzial her­vor­ge­ho­ben, um so Grenzen zwi­schen Städten zu über­win­den. So könn­te man zum Beispiel von einem loka­len Angebot zu einem Angebot oder einem Suchenden in einer benach­bar­ten Stadt gelan­gen. Auf indi­vi­du­el­ler und insti­tu­tio­nel­ler Ebene könn­ten so neue Kontakte und Kooperationsmöglichkeiten geschaf­fen wer­den.

Außerdem wur­de fest­ge­stellt, dass es bereits meh­re­re Datenquellen gibt, die kul­tu­rel­le Veranstaltungen abbil­den, wel­che als Ausgangspunkt für das Geoportal nutz­bar wären (z.B. Remscheid-Live).

Karte der Arbeitsgruppe Freizeit/Kultur

In das Portal ein­geb­bar soll­ten fol­gen­de Daten sein:

  • Verknüpfungen ver­schie­de­ner Orte
  • Kontaktdaten
  • Verbindungen mit ande­ren Datenquellen
  • Räume, die öffent­lich nutz­bar sind

Workshop-Ergebnisse Remscheid III: Themengruppe Engagement

Was soll­te auf dem Geoportal zum Thema Engagement zu sehen sein? Wie soll­te es dar­ge­stellt sein?

In der Gruppe wur­de dis­ku­tiert, dass das Geoportal im Bereich Engagement zum einen auf­zei­gen soll­te, wo man sich in sei­nem Umfeld enga­gie­ren kann und gleich­zei­tig ermög­li­chen soll­te, Mitstreiter/Gleichgesinnte für eine neue Idee zu fin­den. Hierzu gab es drei kon­kre­te­re Vorschläge:

  • Erstellung von indi­vi­du­el­len User-Profilen und Institutionen, wel­che die Interessen der Nutzer abbil­den und ihnen (bei deckungs­glei­chen Interessen/Ideen in einem bestimm­ten, wähl­ba­ren Umkreis/Radius) ermög­li­chen, über eine Chat-Funktion mit­ein­an­der in Kontakt zu tre­ten und sich zu ver­net­zen.
  • Erstellen von „Kultur-Routen”: das Portal könn­te dem User bei Angabe von Start- und Endpunkt sei­nes Weges (ggf. auch Angabe ver­füg­ba­rer Zeit) eine Strecke vor­schla­gen und Angebote unter­wegs ver­zeich­nen.
  • Abbildung von bestehen­den Netzwerken (unter Verdeutlichung des Charakters der jewei­li­gen Beziehung).
Karte der Arbeitsgruppe Engagement

Der Karte ent­nehm­bar soll­te sein:

  • Kontaktdaten/-möglichkeiten
  • Institutionen und Projekte (auch tem­po­rä­re Angebote)
  • Beziehungen zwi­schen Institutionen
  • Treffpunkte
  • Termine
  • Kultur-Routen

Weiteren Diskussionsbedarf gab es bei fol­gen­den Fragen:

  • Wie mache ich Engagement für davon bis­her aus­ge­schlos­se­ne Gruppen zugän­gig (nied­rig­schwel­li­ge Teilhabe)?
  • Wie viel von einem sozia­len Netzwerk soll­te das Portal haben? (Abbildung zu vie­ler per­sön­li­cher Daten könn­te poten­zi­el­le Nutzer abschre­cken)
  • Wer wird in der Karte ver­zeich­net? Bleibt es bei Gruppen und Initiativen oder ist es auch sinn­voll, Individuen zu kar­tie­ren?
  • Wer macht die Redaktion des Geoportals?

 

Workshop-Ergebnisse Remscheid IV: Themengruppe Gemeinschaft

Was soll­te auf dem Geoportal zum Thema Gemeinschaft zu sehen sein? Wie soll­te es dar­ge­stellt sein?

Als beson­ders wich­tig wahr­ge­nom­men wur­de in die­ser Gruppe der Stadtteilbezug der ein­ge­ge­be­nen Daten: das Geoportal soll­te Orte der Begegnung in der Umgebung ver­läss­lich abbil­den, die einen Mehrwert für die Gemeinschaft schaf­fen. Hierzu wur­den exem­pla­risch Veranstaltungen, Mehrgenerationenhäuser, Stadtteilzentren, Straßenfeste, Parks, Märkte, Cafés, Kneipen, Initiativen, Hilfsangebote, Gewerkschaften oder Vereine genannt.

Erste Ideen der Arbeitsgruppe Gemeinschaft

Im Fokus der Gruppe stand die Idee, über die Abbildung vor­han­de­ner Begegnungsorte bei den Usern ein stär­ke­res Gefühl der Identifikation mit der Kommune zu schaf­fen, bzw. Gemeinschaft gene­rell wahr­nehm­ba­rer zu machen und gleich­zei­tig über das Aufzeigen von mög­li­chen Begegnungsorten auch Gemeinschaft zu för­dern („Gemeinschaft ent­steht im Geoportal”). Die User sol­len hier­zu Angebote suchen und selbst auch ein­stel­len kön­nen.

Karte der Arbeitsgruppe Gemeinschaft

Folgende Funktionen wur­den für das Portal vor­ge­schla­gen:

  • Filterfunktion
  • Terminkalender
  • Intelligente Suchfunktion
  • Umkreissuche
  • Suche/Biete
  • Möglichkeit, Fotos ein­zu­stel­len

Neben der Möglichkeit, auch mobil auf das Portal zugrei­fen zu kön­nen wur­de vor allem betont, dass das Portal intui­tiv nutz­bar sein soll­te.

 

Weiteren Diskussionsbedarf gabe es bei fol­gen­den Fragen:

  • Wer hos­tet und admi­nis­triert das Portal?
  • Wo sind Grenzen des­sen, was ein­ge­tra­gen wer­den darf?
  • Wo beginnt Gemeinschaft und wo hört sie auf, bzw. wes­sen Aufgabe ist es, die­se Grenzen zu defi­nie­ren?
  • Wie viel Kontakt fin­det direkt im Portal statt?

Workshop-Ergebnisse Wuppertal I: Themengruppe Umwelt

 

Was soll­te auf dem Geoportal zum Thema Umwelt zu sehen sein? Wie soll­te es dar­ge­stellt sein?

Karte der Arbeitsgruppe Umwelt

Ein wesent­li­cher Diskussionspunkt in der Gruppe war das Wechselspiel zwi­schen dem Wunsch einer Verfügbarkeit von „objek­ti­ven“, bereits ver­füg­ba­ren Daten zu ver­schie­dens­ten (Umwelt-)Themen (etwa bestehen­de Parkanlagen, Wanderwege, Gewässer, etc.) und der Möglichkeit als User der Plattform hier Punkte zu ergän­zen. Hierbei geht es vor allem auch um das Aufzeigen von Problemen und Potenzialen (etwa: „Möglichkeiten der Nutzung / Umnutzung von Orten“ oder „Dokumentieren von Besonderheiten / Auffälligkeiten / „Umwelt-Sünde®n“).

Ausführlicher wur­den vor allem die Themen „bestehen­de und poten­zi­el­le Parkanlagen/Grünflächen“ und „Aufenthaltsqualität“ bear­bei­tet.
 Zu letz­te­rem wur­de zudem eine Möglichkeit der Unterscheidung zwi­schen objek­ti­ven Daten (Luftqualität, Sonnenstunden, Wind, Lautstärke, etc.) und sub­jek­ti­ven Qualitäten (gefühl­te Temperatur, gefühl­te Lärmbelästigung, „Atmosphäre“, etc.) bespro­chen.
 So wäre es etwa denk­bar die Aufenthaltsqualität von Orten über eine Mischung die­ser Daten indi­vi­du­ell zu bestim­men und für ande­re User zugäng­lich und rele­vant zu machen.

In allen bespro­che­nen Punkten gab es Überlegungen zur mög­li­chen Nutzung des Portals als „the­men­spe­zi­fi­sches (sozia­les) Netzwerk“, in dem Einzelpersonen und Organisationen sich über die Mitgestaltung für gleich­ge­sinn­te sicht- und ansprech­bar machen.

Weitere Ideen der Gruppe zum Thema Umwelt

Workshop-Ergebnisse Wuppertal II: Themengruppe Infrastruktur

Was soll­te auf dem Geoportal zum Thema Infrastruktur  zu sehen sein? Wie soll­te es dar­ge­stellt sein?

Karte der Arbeitsgruppe zum Thema Infrastruktur

Ein wich­ti­ges Thema war der Gruppe, Informationen zu Nutzungsmöglichkeiten sowohl von Räumen (z.B. Vereinsräume) als auch öffent­li­chen Räumen dar­zu­stel­len. Ebenso wur­den infra­struk­tu­rel­le Themen, wie Life-Informationen zu Busrouten, öffent­li­che WLAN-Verfügbarkeit oder Radwege und –ver­lei­he auf­ge­nom­men.

Auch die Kommunikation unter ver­schie­de­nen Interessengruppen wur­de dis­ku­tiert und emp­foh­len, mög­lichst ein­fach zu regeln (z.B. elek­tro­ni­sches Postfach). Später kam noch das Thema Sicherheit/Umwelt in Bezug auf Infrastruktur hin­zu (z.B. ein „Ampelsystem“ zu Gefahrenstellen).

Wichtig war den Teilnehmenden, in der Karte eigene­ne Interessen sicht­bar zu machen und Personen mit ähn­li­chen Interessen aus­fin­dig zu machen. Außerdem wür­den sie dar­in ger­ne Informationen wie Kontaktdaten, Nutzungsmodalitäten, Zugang und wei­ter­füh­ren­de Links fin­den und sehen eine Verknüpfung des Geoportals mit einem Stadtwiki als sinn­voll an.

Karte der Arbeitsgruppe zum Thema Infrastruktur

Workshop-Ergebnisse Wuppertal III: Themengruppe Gemeinschaft

Ergebnisse der Themengruppe „Gemeinschaft”

Was soll­te auf dem Geoportal zum Thema Gemeinschaft zu sehen sein? Wie soll­te es dar­ge­stellt sein?

Karte der Arbeitsgruppe zum Thema Gemeinschaft

Die Gruppenarbeit beschäf­tig­te sich ins­be­son­de­re mit der Abbildung von Treffpunkten im Geoportal, das zeigt, wo Leute zusam­men­kom­men, so Integration, Kennenlernen, Vertrauen, sozia­le Vernetzung und Zusammenhalt zustan­de kom­men kann. Dabei unter­schie­den sie zwi­schen insti­tu­tio­na­li­sier­ten Treffpunkten, wie Vereinen, Organisationen, Kirchen und ähn­li­chem, form­lo­sen Treffpunkten wie Kneipen oder öffent­li­chen Plätzen sowie Veranstaltungen und zeit­lich begrenz­ten Projekten. Diese soll­ten im Geoportal zu sehen sein und nach die­sen drei Arten Treffpunkten fil­ter­bar sein und the­ma­tisch kate­go­ri­siert wer­den kön­nen.

Die Teilnehmenden wür­den in ein Geoportal ger­ne Daten zu den Treffpunkten ein­tra­gen, wie z.B. zum Zweck des Treffpunkts, zu Terminen, Links zu wei­ter­füh­ren­den Informationen, Öffnungszeiten, Angeboten und wei­te­ren Details. So könn­te das Geoportal hel­fen, inter­es­san­te Orte und Veranstaltungen zu fin­den, an denen neue Kontakte geknüpft wer­den könn­ten.

Während der Präsentation der Ergebnisse dis­ku­tier­te die Gruppe mit den ande­ren Teilnehmenden über die Vor- und Nachteile, in das Geoportal auch Profile und damit Funktionen eines sozia­len Netzwerks zu inte­grie­ren.

Workshop-Ergebnisse Wuppertal IV: Themengruppe Engagement

Was soll­te auf dem Geoportal zum Thema Engagement zu sehen sein? Wie soll­te es dar­ge­stellt sein?

Karte der Arbeitsgruppe zum Thema Engagement

Die Teilnehmenden über­leg­ten, wie sich Projekte zivil­ge­sell­schaft­li­chen Engagements auf einem Geoportal dar­stel­len, ein­tra­gen und fin­den las­sen, um BürgerInnen zu erleich­tern inter­es­san­te Projekte zu fin­den, in denen Sie sich enga­gie­ren oder mit denen Sie sich aus­tau­schen kön­nen. Als wich­ti­ges Thema bei der Darstellung auf einer Online-Karte wur­den dabei Filterfunktionen gese­hen, in Kombination mit Netzwerkbeziehungen, ihrer Intensität und Richtung. Außerdem rele­van­te Punkte der Dimension sind über­ge­ord­ne­te Informationen für Nutzer und Eintragende (z.B. eine Anleitung für Nutzung und rich­ti­ge Kartierung auf Seite der Eintragenden) oder Wissenstransfer in Bezug auf finan­zi­el­le oder tech­ni­sche Ressourcen (Stiftungen, Programme, etc.).

Daten, die TeilnehmerInnen ein­tra­gen und ent­neh­men wol­len:

  • Kurzbeschreibungen von Initiativen und Projekten
  • Kontaktdaten
  • Schlagwörter (tags)
  • Beziehungen zwi­schen Vereinen oder Projekten inklu­si­ve deren Ausprägung